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Jürgen Brohm: "Das Schmatzen des Pinsels"

Wie entscheidet ein Künstler eigentlich, was er darstellen möchte? Wie genau werden manche Dinge bildwürdig und andere nicht? Im Falle des Malers Jürgen Brohm ist es keine lange akademische Auseinandersetzung mit tradierten Themen, kein politisches Statement zu aktuellen Missständen und keine Wiederholung gängiger Ikonographie. Denn die Motive suchen sich Jürgen Brohm. So kann es passieren, dass der Maler in seinem Alltag auf skurille Fundstücke stößt, deren wahre Natur nur er zu sehen vermag. Autoreifenfragmente werden auf seinen Gemälden zu Insekten, eine Rostschließe zu einem dynamischen Frosch. Gleich der erste Blick des Künstlers entwickelt das Wesen des Fundstücks und inspiriert ihn zu seinen entweder landschaftlich oder grotesk-figürlich anmutenden Malereien. Die Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit wird von Jürgen Brohm intuitiv aufgehoben. Das außergewöhnlich feine Farbgefühl des Künstlers begeistert durch Harmonie und kontrastierende Gegensätze.

Termine und Informationen

11.05.2019 - 02.06.2019



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