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Artenschutzkonzept

Schwarzhalstaucher (© Dr. Gunnar Rehfeldt)
Schwarzhalstaucher
(© Dr. Gunnar Rehfeldt)

Das Stadtgebiet Braunschweigs, an der Grenze zwischen Norddeutschem Tiefland und dem Hügelland gelegen, zeichnet sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Mit mehr als 700 Tier- und 1300 Pflanzenarten hat Braunschweig die höchste Artenvielfalt in Niedersachsen.

Aufgrund der Neuausweisung von Schutzgebieten im europäischen Netzwerk Natura 2000, Änderungen des Artenschutzrechtes aufgrund der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie im Bundesnaturschutzgesetz und einem aufzustellenden Biotopverbund wurde ein Artenschutzkonzept erarbeitet.

Zunächst soll anhand aller vorliegenden Daten und Untersuchungen (mehr als 700 Zitate) eine Datenbasis für das Vorkommen von wichtigen Tiergruppen und Pflanzen im Stadtgebiet Braunschweigs geschaffen werden (Kapitel 3 und 4). Von besonderer Bedeutung auch für Pläne und Projekte im Stadtgebiet sind die nach § 7 Abs. 2 Nrn. 13 und 14 BNatSchG besonders und streng geschützten Arten (Kapitel 5).

In einem zweiten Schritt werden die für den Natur- und Artenschutz in Braunschweig bedeutsamen Arten (Ziel- und Leitarten) identifiziert (Kapitel 6). Es werden Kernflächen für den Schutz der wichtigen Arten aufgezeigt einschl. Hinweisen zum Biotopverbund und zu Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen (Kapitel 7).

Ergänzende Hinweise und Beobachtungen nimmt die Naturschutzbehörde gern entgegen.