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Hilfe für Wohnungslose in Braunschweig

Braunschweig, 22. Januar 2019 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Die Stadt Braunschweig unterhält zur Unterbringung wohnungsloser Personen verschiedene Einrichtungen, die auf das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Neben einer zentralen Einrichtung für Männer gibt es dezentrale Standorte für Frauen, Familien und alleinstehende Männer. Die Auslastung liegt derzeit bei rund 73 Prozent. Es können also noch Personen aufgenommen werden. Für jeden Menschen, der ungewollt wohnungslos geworden ist und bei der Stadt Braunschweig Hilfe sucht, beschafft die Verwaltung eine Notunterkunft. Das ist ihr gesetzlicher Auftrag.

Betroffene können sich tagsüber an die Abteilung „Wohnen und Senioren“ in der Naumburgstraße 25 wenden. Den telefonischen Kontakt vermittelt das Bürgertelefon über 470-1.

Die zentrale Wohnungslosenunterkunft der Stadt Braunschweig für Männer liegt an der Straße „An der Horst“, vom Madamenweg hinter der Autobahnbrücke rechts ab, und hat 65 Plätze. Auch hier ist noch etwas frei. Die Unterkunftsverwaltung ist ganztägig besetzt, auch am Wochenende, Tel. 86 21 24.

In Braunschweig ist die Zahl der Wohnungslosen rückläufig. In den städtischen Wohnungsloseneinrichtungen lebten zum 31.12.2018 182 Personen (Vorjahreszeitpunkt: rund 223 Personen). Ziel der Stadt Braunschweig ist es, Wohnungslosigkeit schon im Vorfeld zu verhindern. Dazu gibt es präventive Hilfen durch Beratung, Verhandlungen mit Vermietern und Versorgungsunternehmen und ggf. wirtschaftliche Hilfen bei Mietrückständen. Durch möglichst individuelle Hilfsangebote für die betroffenen Personen wird versucht, die Wohnungslosigkeit zu vermeiden oder so schnell wie möglich wieder zu beenden.

Wichtig: Nicht nur die Stadtverwaltung hilft. Es gibt zahlreiche Angebote freier Träger. Exemplarisch zu nennen sind die Wohnungsloseneinrichtungen Diakonieheim Am Jödebrunnen, Haus Braunschweig (Wohnheim für suchtgeschädigte Menschen) und das Betreute Wohnen am Pippelweg. Darüber hinaus gibt es mehr als zehn Beratungsstellen in der Wohnungslosenhilfe (Caritas, Diakonie, Straffälligenhilfe, DRK, DROBS etc.), die weitere Angebote bereithalten wie z. B. Stadtteilläden, Straßensozialarbeit, Tagestreffs, Drogenberatung u.v.m.

Hervorzuheben besonders in der kalten Jahreszeit ist zudem der Tagestreff „Iglu“ der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten, Wilhelmstraße 85, Tel. 0531-12 16 78 32: http://www.diakonie-stiftung.de/495.html. Hier bekommen Wohnungslose eine Mahlzeit, heiße Getränke, können duschen und Wäsche waschen und vieles mehr. Die Gesellschaft Wohnen und Beraten hat auch Sozialarbeiter, die aufsuchende Straßensozialarbeit machen.

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