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Lebenspartnerschaft

Sie leben in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft und möchten Ihr Glück besiegeln und den "Bund für's Leben" schließen?

Damit Sie diesen hoffentlich schönsten Tag in Ihrem Leben schnellstmöglich mit Jubel und Konfettiregen feiern können, geben wir Ihnen hier einige Informationen rund um das Thema Lebenspartnerschaft.  

Seit August 2001 besteht in Deutschland nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) die Möglichkeit, dass zwei gleichgeschlechtliche Partnerinnen oder Partner "Ja" zueinander sagen und somit eine eingetragene Lebenspartnerschaft miteinander begründen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Ehe im Sinne des bürgerlichen Rechts, aber um eine vergleichbare Partnerschaft mit nahezu gleichen Rechten und Pflichten. 

Wenn Sie volljährig sind und sich entschlossen haben eine Lebenspartnerschaft zu begründen, müssen Sie diese zunächst anmelden. In Niedersachsen ist hierfür das Standesamt Ihres Wohnsitzes (bei getrennten Wohnsitzen wahlweise das Standesamt des Wohnsitzes eines der beiden Partner) zuständig.

Das Verfahren entspricht dem der Anmeldung zur Eheschließung.
Hierbei geht es vor allem darum zu prüfen, ob die rechtlichen Voraussetzungen für Ihren „Bund fürs Leben" gegeben sind.

Wann kann die Anmeldung erfolgen?
Die Anmeldung können Sie grundsätzlich während der Öffnungszeiten und nur nach Terminvereinbarung, frühestens jedoch sechs Monate vor Ihrem Wunschtermin vornehmen.

Müssen beide Partner zur Anmeldung im Standesamt erscheinen?
Zum "Heiraten" gehören immer zwei Menschen. Sie sollten die Anmeldung der Begründung Ihrer Lebenspartnerschaft daher möglichst gemeinsam mit Ihrem zukünftigen Lebenspartner bzw. Ihrer Lebenspartnerin vornehmen.
Sollte dennoch einer von Ihnen nicht persönlich erscheinen können, so muss der/die andere mit einer Vollmacht (Beitrittserklärung) zur alleinigen Anmeldung berechtigt werden. Den entsprechenden Vordruck  erhalten Sie im Standesamt oder über den Link (s. o. Downloads/Links).

Unterlagen

Die bei der Anmeldung zu machenden Angaben und vorzulegenden Nachweise dienen der Prüfung, ob ein Hindernis nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz besteht.
Informieren Sie sich daher rechtzeitig, welche Unterlagen Sie benötigen und gegebenenfalls noch zu beschaffen haben und vereinbaren Sie vorab einen Anmeldetermin.

Welche Nachweise zwei deutsche Partnerinnen bzw. Partner vorlegen müssen, können Sie unter dem angelegten Link erfahren.
Zusätzlich geben Ihnen auch gerne die Sachbearbeiterinnen des Standesamtes Braunschweig Auskunft, welche Nachweise in Ihrem persönlichen Fall erforderlich sind. 

Sollte mindestens eine bzw. einer nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, ist eine sehr umfangreiche und spezielle Beratung notwendig. Für diesen Fall vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin mit einer der folgenden Ansprechpartnerinnen:

Frau Pohlai                         Telefon  0531 470-2291

Frau Przybyla-Statnik         Telefon  0531 470-3430

Frau Hoffmann-Schneider  Telefon 0531 470-2278

Gebühren

Die Gebühren für die Anmeldung zur Begründung der Lebenspartnerschaft betragen 40,00 Euro (wenn ausländisches (Personenstands-)Recht zu beachten ist 80,00 Euro). 

Auch die ggfs. zusätzlich für Ihre Begründung der Lebensparterschaft

- in der jakob-kemenate   80,00 Euro
- im Schloss Richmond 230,00 Euro
- an Samstagen   80,00 Euro
- in einem anderen als für die Anmeldung zuständigen Standesamt   25,00 Euro


anfallenden Gebühren zuzüglich weiterer Kosten (z. B. Geburtsurkunden, Aufenthaltsbescheinigungen, Stammbuch) müssen bei der Anmeldung der Begründung Ihrer Lebenspartnerschaft beglichen wernden.

Zahlungsart

Die Gebühren können in bar oder per EC-Karte gezahlt werden.

Rechtsgrundlagen

Eine Anmeldung ist maximal 6 Monate vor der Begründung der Lebenspartnerschaft möglich.

Hinweise

Die Anmeldung der Begründung der Lebenspartnerschaft ist nur nach Terminvereinbarung möglich.

Sofern eine Partnerin bzw. ein Partner der deutschen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig sein sollte, ist für die Anmeldung aus rechtlichen Gründen die Hinzuziehung eines vereidigten Dolmetschers oder Übersetzers erforderlich, der in die entsprechende Muttersprache übersetzt.

Bearbeitungszeit

Planen Sie für das Gespräch etwa 30 bis 40 Minuten ein.