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Stadt förderte 2016 sieben Unternehmen

Erstmals profitieren mehr Frauen als Männer vom Gründerfonds

Mit mehr als 47.000 Euro hat die Stadt Braunschweig in diesem Jahr Gründerinnen und Gründer gefördert. Das teilte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa heute dem Wirtschaftsausschuss mit. Durch die im Jahr 2016 geförderten Gründungen wurden 25 Arbeitsplätze geschaffen.

Die Summe verteilt sich auf sieben neu gegründete Unternehmen. Drei von ihnen sind im Einzelhandel tätig, jeweils zwei arbeiten im Handwerk und in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Erstmals wurden aus dem von der Braunschweig Zukunft GmbH verwalteten Existenzgründerfonds mehr weibliche (vier) als männliche Gründer unterstützt. „Der große Anteil weiblicher Gründungen freut mich, denn insgesamt gründen Frauen bundesweit immer noch deutlich seltener ein eigenes Unternehmen als Männer“, sagte Leppa. Daher richte die Wirtschaftsförderung auch alle zwei Jahre den Braunschweiger Gründerinnentag aus, bei dem speziell die Bedürfnisse angehender Unternehmerinnen im Mittelpunkt stehen.

Der Existenzgründerfonds ist ein wichtiger Baustein der Gründerförderung. Auch wenn freilich nicht alle Gründungsvorhaben finanziell unterstützt werden könnten, fänden Gründungsinteressierte in der Braunschweig Zukunft auf jeden Fall den richtigen Ansprechpartner. „Wir bieten eine kostenlose Beratung für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein eigenes Unternehmen zu gründen“, so Leppa. Erst im November hatte der Wirtschaftsdezernent mitgeteilt, dass die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Braunschweig im Jahr 2015 mit 1.739 entgegen dem bundesweiten Trend stabil blieb.

In ihrem Existenzgründerfonds stellt die Stadt Braunschweig jedes Jahr Fördermittel bereit. Für die Gründung oder den Erwerb eines Unternehmens werden Investitionszuschüsse bis zu 7.500 Euro gewährt. Seit Einrichtung des Gründerfonds 2007 wurden 108 Neugründungen oder Unternehmenserweiterungen gefördert. Insgesamt wurden mehr als 738.000 Euro ausgeschüttet. 315 Arbeitsplätze sind so entstanden. Nur sechs der geförderten Unternehmen mussten innerhalb des dreijährigen Zweckbindungszeitraums ihren Betrieb einstellen.