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Mobilitätscluster und Forschungsflughafen

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LilienthalQuartier, Urhebernachweis: Volksbank BraWo Projekt GmbH

Der Forschungsflughafen im Norden der Stadt gilt als Paradebeispiel dafür, wie eine Stadt vorhandene Stärken gezielt ausbauen kann, denn Braunschweig, Mittelpunkt einer weltweit anerkannten Forschungsregion, hat sich zu einem europäischen Zentrum der Mobilitätsforschung entwickelt.

Seit 2007 haben Bund, Land, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und die Stadt Braunschweig fast 300 Millionen Euro investiert, um eine Infrastruktur zu schaffen, die es in Europa kein zweites Mal gibt. An keinem anderen Flughafen sind Forschungsflugzeuge, Windkanäle, Simulatoren und Prüfstände in so großer Zahl und von so hoher Qualität versammelt.

Im August 2017 wurde das erste Lilienthalhaus eröffnet. Es markiert den Auftakt zur Weiterentwicklung des Gebiets zum "LilienthalQuartier". Die Pläne hierzu präsentierte die Volksbank BraWo Projekt GmbH als Investor gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft und der Forschungsflughafen GmbH erstmals auf der Messe Expo Real in München im Oktober 2017 (siehe Video).

Zu diesem Anlass sagte Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth: "Mit der Entwicklung zum Lilienthal-Quartier gewinnt dieses herausragende Forschungscluster aus wissenschaftlichen Instituten und innovativen Unternehmen weiter an Kraft." Zudem entwickle sich das Gebiet um den Forschungsflughafen damit auch optisch zu einem attraktiven Eingangstor im Norden der Stadt.

 (Foto: Forschungsflughafen Braunschweig GmbH)

Am Forschungsflughafen befinden sich das Luftfahrt-Bundesamt als Zulassungsbehörde und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, ebenso das Niedersächsische Forschungszentrum für Luftfahrt und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik; letztere sind Kooperationen der Technischen Universität Braunschweig mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bzw. der Volkswagen AG.

Zusammen mit über 40 Unternehmen bilden sie am Forschungsflughafen ein Netzwerk, in dem eng zusammengearbeitet wird. Unternehmen wie Simtec oder Aerodata, einst Stars der Braunschweiger Gründerszene, sind mittlerweile Weltmarktführer bei Flugvermessungs- und Simulationssystemen. Die Forschung am Flughafen dreht sich um alles, was die Fortbewegung auf der Straße, der Schiene und in der Luft effizienter macht, beispielsweise Innovationen, durch die Flugzeuge leiser werden, weniger Kerosin verbrauchen und in optimierten Anflugverfahren landen können. Die Zahl der hochqualifizierten Mitarbeiter am Forschungsflughafen ist seit 2004 von 1.660 auf 2.800 gestiegen.

Kontaktadresse

  (Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Sascha Gramann)
Projektleiterin
Mobilitätscluster und Forschungsflughafen
Carola Meyer
Telefon +49 (0)5 31 4 70 34 53
Fax +49 (0)5 31 4 70 34 44
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